Wunder gibt es immer wieder. Vor etwas mehr als einer guten Woche wandte sich ein junger Mann, der mit dem Sammeln von Emailschildern bis dahin aber auch rein gar nichts am Hut hatte an Blechpest und wollte wissen, ob jemand Interesse an einem Tafel-Hansi hätte und was das Teil in etwa wert sei.
Es entstand ein reger eMail-Verkehr zwischen Ronny aus Sachsen und mir und so kann ich heute ein echtes Schildermärchen zum Besten geben. Und das geht so!
Es war einmal ein lauer Sommertag in einem kleinen Ort im schönen Bundesland Sachsen. Ein junger Mann durchstöberte auf der Suche nach gar nichts die Scheune seines Großvaters, als er plötzlich auf ein großes, metallenes, gewölbtes und ... emailliertes Etwas stieß. Es handelte sich dabei um ein Schild, ein Reklameschild war es. Es zeigte einen kleinen Jungen, der die Buchstaben Hansi an eine grüne Tür malte!
Der junge Mann säuberte das Schild etwas, stellte es vor einen blumengeschmückten Handkarren in den Garten und fotografierte es:

Und dann informierte er sich im Internet darüber, was das Schild wert sein könnte. Ein erstes Googeln sollte gleich Klarheit schaffen, dass er da etwas ganz Seltenes entdeckt hatte. Aber was ist das eigentlich wert? So machte er zunächst einen Eintrag bei
http://www.sammeln-sammler.de/emailleschilder/ und fragte nach. Doch der Admin dieser Website muss entweder ein Ignorant in Sachen Reklame oder aber ein schlauer Fuchs sein. Denn der wollte ihm weismachen, dass so ein Teil recht häufig sei und ihm erst kürzlich eins für 280 Euro angeboten worden sei.
Glücklicherweise schenkte der junge Mann diesen Aussagen keinen Glauben, sondern stieß - wie schon erwähnt - auf Blechpest. Dort erfuhr er, dass er einen kleinen Schatz entdeckt habe, dessen Wert wohl zwischen 8.000 und 12.000 Euro liegen dürfte.
Darüber freute sich der Finder, der auch stolz ist, dass sein Schild demnächst in einem Buch veröffentlicht wird: Jens wird den Tafel-Hansi in seinem Buch "Die Schilderjagd" veröffentlichen! Und dort gehört es auch wirklich rein.
PS: Der junge Mann sucht nun einen Höchstbietenden für seinen Fund. Hier die eMail-Adresse: piep520@freenet.de